Borreliose: Nach der Wahl, ist vor der Wahl!

Man with MegaphoneBundesgesundheitsminister Daniel Bahr antwortete nicht auf einen offenen Brief des gemeinnützigen Aktionsbündnisses OnLyme-Aktion.org zur schlechten Versorgungslage von Borreliose-Patienten. Der Brief hatte immerhin mehr als 7000 Mitunterzeichner gefunden. Er reagierte auch nicht auf die bundesweit erste Protest-Demonstration der Betroffenen.

Inzwischen, nach der Bundestagswahl, wissen wir, wie es ihm und seiner Partei ergangen ist.

Erfreut liest man nun, dass die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen in Landtag eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt hat. Sie stellt fest: „Borreliose ist eine facettenreiche Erkrankung mit verschiedensten Symptomen. Die Landesregierung verkennt jedoch die Komplexität der Krankheit (…).” Sie fordert: Besonders wichtig ist es, auch in Thüringen auf Borreliose spezialisierte Arztpraxen einzurichten, die nach den Leitlinien der Deutschen Borreliose Gesellschaft arbeiten. Siehe hier: http://www.dtoday.de/regionen/mein-today/parteien_artikel,-Borreliose-ernst-nehmen-_arid,287007.html

Vielen Dank, Frau Siegesmund! Und an alle Politiker: Nach der Wahl ist vor der Wahl!

Nachtrag: Thomas schickte mir noch folgende Info: Anfrage von der CDU Mainz: http://www.cdu-mainz-bingen.com/?Anfragen und hier die Antwort des Gesundheitsministeriums auf die Anfrage der CDU-Landtagsfraktion. Die konkrete Zahl für Rheinland-Pfalz findet sich am Ende des Artikels!
Danke, Thomas! :-)

 

 

 

 

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