Aus aktuellem Anlass: Petition “Hände weg vom Internet”

Eine Gruppe von Telekommunikationsunternehmen hat sich mit Ländern wie China, Ägypten und Saudi-Arabien, die die Freiheit im Internet bereits erheblich einschränken, zusammengetan, um bei der UN-Weltkonferenz zur internationalen Telekommunikation im Dezember ein neues Vertragswerk vorzulegen.

Bislang hat dieser Vorschlag kaum Beachtung gefunden, aber angesichts seiner ernsthaften Auswirkungen muss wohl uverzüglich gehandelt werden, um gegenüber der IFU und ihren Mitgliedsländern deutlich zu machen, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht tatenlos zusehen werden, wenn ihr Recht auf eine ungehinderte Kommunikation untergraben wird.

Der Vorschlag würde bedeuten, dass Regierungen und Unternehmen überall auf der Welt die Möglichkeit hätten:

- Dienste wie E-Mail und Skype kostenpflichtig zu machen;

- den Internetzugang zu beschränken; und

- alles, was wir online machen, zu überwachen.

Für die Menschen in ärmeren Ländern und diejenigen, die in Diktaturen leben, wären die neuen Regeln sogar noch nachteiliger.

Bitte unterschreibt die weltweite Petition und bittet Generalsekretär der IFU Dr. Hamadoun Touré und die Vertreter/innen Eurer Regierung, die an der Konferenz teilnehmen, diese Änderungen, die die Freiheit im Internet für immer ernsthaft einschränken werden, abzulehnen. Werdet jetzt aktiv, bevor es zu spät ist!

Hier geht’s zur Online-Petition.

 

2 Kommentare zu Aus aktuellem Anlass: Petition “Hände weg vom Internet”

  1. weckrieden meint:

    welche Telekommunikationsunternehmen aus Deutschland hat sich für eine Beschränkung des Intrnets ausgesprochen.
    Welche Berichterstattung ist heikel. Etwa die aus Oslo, Erfurt oder Winnenden?

  2. Zeckenstich-Borreliose: Die verschwiegene Epidemie - 9 LEBEN Verlag meint:

    Welche Unternehmen sich für eine Beschränkung einsetzen, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Die Telekommunikationsminister aus 193 Ländern werden im nächsten Monat hinter verschlossenen Türen in Dubai tagen, um über ein neues Regulierungssystem für das Internet zu diskutieren.

    Der Internationale Gewerkschaftsbund und Greenpeace befürchten jedoch, dass die geplanten Änderungen zu einer Ausweitung der staatlichen Kontrolle und Zensur des Internet führen würden

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