Zeckenstich – Borreliose: WDR 5 Podcast – Neugier genügt

Heute gab es auf WDR 5 in der Reihe “Neugier genügt” einen wohltuend ausgewogenen Beitrag zum umstrittenen Thema Zeckenstich und Borreliose. Manche Journalisten beherrschen ihr Handwerk halt deutlich besser als andere. Hier geht es zum Podcast: http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/s/d/06.07.2012-10.05/b/eindeutig-uneindeutig.html

Und hier geht es noch einmal um das Thema Meldepflicht auch für NRW? http://www.wdr.de/tv/westpol/sendungsbeitraege/2012/0603/borreliose.jsp

 

13 Kommentare zu Zeckenstich – Borreliose: WDR 5 Podcast – Neugier genügt

  1. Ulrike Welzel meint:

    Endlich mal eine Journalistin, die sich die Mühe gemacht hat, dieses schwierige Thema, differenziert darzustellen.
    Danke!
    Daumen nach oben! :)

  2. Annette meint:

    endlich mal ein realistischer Bericht! Toll, informativ, klar und sehr gut recherchiert!

  3. Dipl.-Biol. Claudia K. meint:

    Endlich eine realistische Darstellung der ganze Misere um die Borreliose. Ein Gegensatz zu diversen tendensiösen Fernsehbeiträgen des Herrn Hünerfeld, die in jüngster Vergangenheit gesendet wurden. Ganz deutlich wurde hier an zwei Beispielen, dass – entgegen anderslautender Aussagen von Rauer und Co – sehr viele Betroffene wegen seronegativer Befunde im noch nicht einmal standardisierten Schnelltest ELISA ins Elend geschickt wurden und werden. Ein Skandal! Mein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Berghoff und den beiden betroffenen Frauen, die ihre durch frühere Fehldiagnosen bedingten Leidenswege geschildert haben. Leider keine Ausnahmen, eher die Regel.

  4. Anja meint:

    Vielen Dank für diesen kleinen, aber feinen Beitrag zur Misere rund um die Erkrankung Borreliose. Wohltuend sachlich zeigt der Bericht auf, dass sich rund um die Erkankung zig Kontroversen gebildet haben, die den Patienten und auch behandelnde Ärzte verunsichert zurücklassen. Als Erkrankter kann man sich nicht erklären, warum man zwischen diesen Fronten aufgerieben wird und als Spielball der Eitelkeiten von Meinungsführern herhalten muss. Liebe Mediziner, Meinungsführer, Leitlinienersteller da draußen – ihr spielt mit teilweise schwer Erkrankten – das ist nicht weiter hinnehmbar!
    Vielen Dank an den WDR, der sich dieses Themas angenommen hat – mögen noch sehr viel mehr dieser Berichte folgen und investigativer Journalismus statt tendenziöser Berichterstattung (wie in dem Film von Herrn Hünerfeld zur Borreliose) schließlich die Oberhand gewinnen.

  5. Lianda meint:

    Vielen Dank für diesen informativen unvoreingenommen Beitrag! Eine tolle Leistung von der Redaktion und den Journalisten die sich diesem Thema angenommen haben. Der Zuhörer wurde nicht Meinungsbedingt gelenkt und konnte sich ein eigenes Bild machen bezüglich der Borrelioseerkrankung machen. Ich hoffe in Zukunft noch mehr von diesem Thema zu erfahren.

  6. kathisa meint:

    Super – danke für jeden Beitrag, der die Lage der Borrelioseerkrankten sachlich darlegt. Es muß einfach vielmehr über diese Misere der Patienten berichtet werden, damit endlich auch die Politiker irgendwann mitbekommen, daß hier Gelder für neue Medikamente und Forschung dringendst benötigt werden. Vielen Dank an die beiden Ptientinnen und den WDR 5. Werd ich mir merken, daß hier sehr ordentlich recherchiert wurde!

  7. Britta meint:

    Super Beitrag. Da sieht man mal, dass man auch sachlich über das Thema Borreliose berichten kann. Besoners gut war, dass mal 2 Fälle gezeigt wurden die keine Antikörper haben. Mir geht es auch so.
    Schade, dass der Beitrag nur im Radio war und nicht im Fernsehn. Dann hätte es mehr Leute erreicht.

  8. Max meint:

    Ein wohltuend ausgewogener Bericht über eine ernstzunehmende Infektion. Vor allem wurde sehr gut verdeutlicht, dass es widerstreitende “Meinungen” zur Diagnose und Therapie gibt. Warum gibt es einen solchen medizinischen Dissens? Weil es leider an guten Studien und damit an Evidenzen/Nachweisen mangelt. Wir brauchen dringend gute Langzeitstudien zum fortgeschrittenen Stadium der Borreliose.
    Ohne neue Erkenntnisse wird sich dieser “Meinungsstreit” nicht auflösen lassen. Zum großen Schaden für die Patienten.
    Hoffentlich berichtet der WDR häufiger über einzelne Aspekte dieser umstrittenen Infektion. Gut gemacht! Danke!

  9. Isabell Koch meint:

    Da kann ich mich nur kurzerhand allen vorherigen Kommentaren anschließen.
    Weiter so WDR!!

  10. Anita Hohendorf- Kolbe meint:

    Auch ich schließe mich den vorherigen Kommentaren an. Es war erleichternd zu hören, dass nicht alle Medien auf den bequemen Zug aufspringen ( Wo ist das Problem?)und hier Teilaspekte ( es gäbe noch so unendlich viel mehr zu berichten)der Problematik dieser Erkrankung offen gezeigt haben haben. Danke an die Frauen, die dieses Wagnis der Öffentlichkeit eingegangen sind und danke dem Sender, der respektvoll mit diesem Vertrauen umgegangen ist.
    Wie brauchen Forschung Forschung und nochmal Forschung und Ärzte, die den Patienten ernst nehmen und die vorgetragenen Beschwerden nicht in ihrem Sinne passend uminterpretieren.
    Vielleicht könnte das Thema Borreliose Anlass zu einem Themenabend sein. Und vielleicht könnte man dazu einmal NICHT die jetztigen Meiungführer, sondern die Betroffenen und ihre (teils hilflosen und alleingelassenen) Ärzte einladen. Vielleicht sogar einen Infektiologen, der auf dem neuesten Stand der Wissenschaft ist, der die Lebensweise der Borrelien kennt….Das Gebäude der momentanen Sicht auf die Borreliose, der Nutzen der bestehenden Leitlinien,die Sicherheit der momentanen Meinungsführer würde wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.
    Es würde die Frage bleiben: Was denn tun?
    Zugeben, dass wir keineswegs, wie Rauer u. Co. sagen, eine einfache Lösung haben.
    Das wäre ein guter Ausgangspunkt für eine neue unvoreingenomme Sicht auf die Borreliose und die Lösung aus alten Mustern beinhaltet meistens die Suche nach einem besseren Weg.
    Danke für die Sendung.

  11. Broesel meint:

    Danke für diesen gut recherchierten ausgewogenen Beitrag! :)
    Die zu Wort gekommenen Betroffenen spiegeln die Realität wider – was sagen eigentlich Prof. Rauer und Hr. Fingerle zu diesen Patienten?!

  12. Moody meint:

    Gelungener Beitrag, der beide Seiten und Betroffene zu Wort kommen lässt und die Sache neutral angeht.

  13. Moni Ellerbeck meint:

    Ein riesen Lob und Dankeschön an dern WDRT ei ganz toller ausgewogenmer Bericht sehr sachlich. Weiter so WDR :)

    So etwas nenne ich klasse Journalismus

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