Borreliose: Kongressanhörung in den USA – Globale Herausforderungen; das Schließen von Wissenslücken

Am 18. Juli 2012 gab es im US-Kongress eine Anhörung zum Thema “Globale Herausforderungen bei der Diagnostik und dem Management der Lyme-Borreliose, das Schließen der Wissenslücken”.

Dazu gab es interessante Aussagen von:

- Stephen W. Barthold, Professor, Department of Pathology, Microbiology and Immunology, Center of Comparative Medicine, School of Veterinary Medicine University of California, Davis. Hier seine Aussage – “Persistenz von nicht kultivierbaren Borrelia burgdorferi nach Antibiotika-Behandlung: Kritische Notwendigkeit weiterer Forschung” Notfalls den Text in Google-Übersetzer eingeben!

- Raphael Stricker, M.D., Vice President, ILADS, hier seine Aussage:”Lyme-Borreliose. Die versteckte Epidemie.

Zusammenfassung:
Lyme-Borreliose hat epidemische Ausmaße in der ganzen Welt erreicht. Aktuelle tierische und menschliche Studien haben das Potenzial für eine persistierende Infektion mit dem korkenzieherförmigen Spirochäten Borrelia burgdorferi bestätigt, sowie die komplizierende Rolle der durch Zecken übertragenen Co-Infektionen, verbunden mit dem Versagen der Kurzzeit-Antibiotika-Therapie. Darüber hinaus haben das erneute Interesse an der Rolle von zellwandfreien (CWD) Formen und Fortschritte im Verständnis der molekularen Mechanismen der Biofilme die Aufmerksamkeit auf diese Prozesse bei der chronischen Lyme-Borreliose fokussiert. Die Bedeutung von CWD-Formen und Biofilmen in zeckenübertragenen Krankheiten sollte
die pharmazeutische Forschung stimulieren, gezielt diese Mechanismen bei neuen antimikrobiellen Wirkstoffe zu berücksichtien, wenn es um eine chronische Infektion mit Borreliose-Spirochäten geht. Die gleichzeitige klinische Umsetzung der neuartiger Kulturtechniken und Proteom-Screening bietet die Chance, weltweit bedeutende Mängel der Borreliosetests zu beheben. Fortschritte auf diesen Gebieten haben das Potenzial, die Diagnose und und Behandlung der Lyme-Borreliose für die Zukunft zu revolutionieren.

 

- Mark Eshoo, Ph.D. Director, New Technology Development, Abbott: “Die Notwendigkeit einer besseren Diagnose für die direkte und Früherkennung der Lyme-Borreliose und anderer zeckenübertragener Erkrankungen

- Ms. Patricia Smith, President, Lyme Disease Association:
“Übersicht über die Patienten und Ärzte in den USA und im Ausland zum Management der Lyme-Borreliose: “Warum Patienten in aller Welt nicht behandelt werden können”

- Mr. Evan White, Lyme Disease Patient: “Globale Herausforderungen in der Diagnose und Behandlung von Lyme-Borreliose – das Schließen von Wissenslücken

- Ms. Stella Huyshe-Shires, Chair, Lyme Disease Action (Großbritannien)- Stellungnahme

Die IDSA entsandte niemanden zur Anhörung, weil es “Terminprobleme” gab.

Recherchiert und übersetzt von B. Jürschik-Busbach © 2012

Ein Kommentar zu Borreliose: Kongressanhörung in den USA – Globale Herausforderungen; das Schließen von Wissenslücken

  1. Dipl.-Biol. Claudia K. meint:

    Das hört sich ja fast so an, als würde die IDSA langsam ihre Verharmlosungs-Kampagnen aufgeben. Das wäre dann mal ein Hoffnungsschimmer im düsteren Dasein der vielen Betroffenen, die von IDSA-Anhängern falsch diagnostiziert und behandelt werden.

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