ARTE-Doku über Borreliose – Herr Hünerfeld …

Nachzutragen sei noch, dass Herr Hünerfeld zu einer Gruppe von Medizinjournalisten gehört, die die Gesundheitsberichterstattung in den Medien bewerten. Auf der Website heißt es u. a.: “Der Medien-Doktor ist ein Angebot von Journalisten für Journalisten, angesiedelt am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der Technischen Universität Dortmund. Mit Hilfe eines Gutachterpools aus Journalisten beurteilen wir mehrmals pro Woche medizinjournalistische Beiträge in Print-,TV-, Hörfunk- und Online-Medien nach definierten Kriterien.”

Hier sind die “Gutachter”: http://www.medien-doktor.de/uber-uns/wer-sind-die-gutachter/
Für Herrn Hünerbein ein wenig scrollen.

Hier kann die Doku weiterhin kommentiert werden!

B. Jürschik-Busbach © 2012

4 Kommentare zu ARTE-Doku über Borreliose – Herr Hünerfeld …

  1. Dipl.-Biol. Claudia K. meint:

    Mit dem Ergebnis seines Medizinstudiums konnte Herr Hünerfeld offenbar seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten. Aber sicherlich hätte ihm auch sein Journalistengehalt die Teilnahme an der ein oder anderen Fachveranstaltung ermöglicht, wie z. B. dem Borreliosesymposium in Saarbrücken, in dessen Rahmen Frau Prof. Dr. Sapi im März dieses Jahres über die Fluchtmechanismen der Borrelien bei unzureichender antibiotischer Behandlung ausführlich informierte. Dass Herrn Hünerfeld der Begriff der „Zystenbildung“ nicht bekannt war, kommt somit einem Armutszeugnis gleich. Auch von der Fachveranstaltung der Deutschen Borreliosegesellschaft, die ebenfalls im März durchgeführt wurde und vielerlei Erkenntnisse zum Themengebiet vorstellte, ist mir Herr Hünerfeld nicht erinnerlich.
    Schon erstaunlich, wie jemand ohne Fachfortbildung sich mit lapidarer Nachrede / Übelrede über den Wissenstand wesentlich besser informierter Menschen erheben will.
    Nun drängt sich natürlich die bange Frage nach dem Titel der nächsten „Dokumentation“ des Herrn Hünerfeld auf. Seinem bisherigen Stil wäre ein Thema zuzutrauen wie „Krebs – eine wirkliche Erkrankung oder alles nur Einbildung“.

  2. S. Lutz meint:

    Interessant. Findet sich unter diesen Gutachtern doch auch ein Herr Dr. Klaus Koch, Ressortleiter und Chefredakteur des Ressorts Gesundheitsinformation beim IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen), dessen Stellvertreter Dr. Andreas Waltering kürzlich noch den Beitrag „Zeckenstich kein Grund zur Panik“ veröffentlichte. Wie klein ist doch die Welt.

    • Zeckenstich-Borreliose: Die verschwiegene Epidemie - 9 LEBEN Verlag meint:

      Danke für die Recherche!

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