03.Mai 2012 TV-Doku von ARTE: Zecken-Borreliose: Hier kann kommentiert werden!

Die ARTE-Redaktion hat die Borreliose-Doku “Unterschätzte Gefahr oder eingebildete Krankheit?” gedreht.

Was denken Sie über die Borreliose Doku?

Wurde die Problematik angemessen und ausgeglichen geschildert? Wurden die Gründe für die medizinische Kontroverse angemessen ausgeleuchtet und beschrieben?
Wer die Doku kommentieren möchte, kann das
auch hier tun:

http://www.facebook.com/Tv.ArteDoku.Zecken.Borreliose352012?notif_t=page_new_likes

 

21 Kommentare zu 03.Mai 2012 TV-Doku von ARTE: Zecken-Borreliose: Hier kann kommentiert werden!

  1. Moody meint:

    Von einer Dokumentation verspricht man sich eine mehr oder weniger objektive Herangehensweise, diese ist hier nicht gegeben. Ein Befürworter gegen 3 Verharmloser, Patienten, die ganz offensichtlich sehr selektiv ausgewählt worden sind und anstelle von Dr. Nicolaus krankheitsspezifische Dinge erklären. Auf die Problematik der serologischen Diagnostik wurde ebensowenig eingegenagen, wie auf die Tatsache, dass der LTT in anderen Bereichen voll anerkannt ist und durch Studien belegt wurde. Wissenschaftlich nicht tragbare und klar widerlegbare Meinungen werden dem Zuschauer als Fakten präsentiert, die keiner Überprüfung standhalten würden, dennoch werden sie als wissenschaftlich gesichert dargestellt und der Regisseur macht sich hier das Medium Fernsehen zu nutzen (u.a. auch sehr deutlich durch Musikunterlegung, Kameraführung und sehr wahscheinlich auch durch das zweckorientierte Zusammenschneiden der Aussagen der interviewten), wo man den Beweis einfach schuldig bleiben kann.
    Im Großen und Ganzen ein sehr einseitiges Bild, wo man den Verdacht nicht los wird, dass alles so zurecht geschnitten wurde, wie man es denn gerne hätte, um dem Fazit zu entsprechen. Mit Journalismus hat das wenig zu tun.

  2. Zeckenstich-Borreliose: Die verschwiegene Epidemie - 9 LEBEN Verlag meint:

    http://www.aerzteblatt.de/foerderpreise/verleihung?id=1070

    Danach hat man ein paar Fragen weniger.

  3. Schmidt C. meint:

    Leider sehr einseitiger Film, allein Formulierungen wie “hinter Umkleiden und Schränken sieht man das Labor”, “sogenannte, selbsternannte Spezialisten” etc. zeigen deutlich den Stil des Autors und seine Intention. Selbsternannte Spezialisten waren auch die Ärzte, die sich gegen eine chronische Form der Borreliose aussprachen, oder wurden Sie von einer offiziellen Stelle anerkannt? Insgesammt ein peinliches polemisches Werk, nur allgemeines Wissen wurde gut aufbereitet, das sich als neutraler Journalismus darstellen möchte.

  4. D. meint:

    Betreff: Borreliose Film

    Sehr geehrte Damen und Herrn,

    ich bin entsetzt, dass sich wieder einmal beweist, dass die Medien in Ihren Berichtserstattungen, sich keines Weges neutral verhalten.
    Ich frage mich wirklich wozu wir überhaupt GEZ Gebühren bezahlen müssen, wenn Sie sich über Tatsachen hinwegsetzen, denn letztendlich werden Sie vom Volk durch die Zwangseinforderungen mehr als gebührend unterstützt.

    Wer sich wie Sie und Ihrem Regisseur Herrn Hünerfeld auf die Ebene des Systems herab läst, ist kein bisschen besser, als die Pharmaindustrie, Politik und deren Anhängern.
    Es werden regelrecht die Menschenrechte mit Füßen getreten. Doch was ist ein Menschenleben in der Heutigen Zeit der Weltüberbevölkerung überhaupt noch wert?
    Da kommt es auf den Einen oder Anderen gar nicht mehr an.

    Ich lobe die chinesische Medizin, wo der Mensch als Ganzes betrachtet wird.
    Wir haben es bei der Borreliose um eine sehr schwerwiegende Infektionskrankheit zu tun.
    Es ist eine Systemerkrankung die man gerade wegen ihren gravierenden Schäden, mit der Syphilis vergleicht. Trotzdem wird diese Tatsache bei der Gesamterkrankung nicht berücksichtigt.

    In einem Brief von Patrick Hünerfeld bedankte er sich für die Gastfreundlichkeit bei einer Familie, die wohl auch mit der eingebildete Diagnose leben muss?
    Ich finde das Verhalten von Ihrem Regisseur total widerlich. Als Medizinjournalist konnte das System ihn wohl sehr schnell mundtot machen, sonst wären seine Recherchen nicht so geschmacklos ausgefallen?
    Ich bedauere es, dass sich der Südwestfunk für solche Machenschaften überhaupt hergegeben muss.
    Traurig, dass Neurologen und Rheumatologen wieder einmal gewonnen haben und eine schwere Infektionskrankheit tot geschwiegen wird.
    So ist es leider nachvollziehbar, dass diese schwere Infektionskrankheit in der Öffentlichkeit unter einer Depression agiert und Menschen sich das Leben bereits genommen haben.

    Mit der Ausstrahlung und Berichterstattung am heutigen 3. Mai 22:00 Uhr in Arte, zeigt Ihr Sender sein wahres Gesicht, da er sich wohl durch das System regelrecht manipulieren läst?
    Chronisch Kranke sind nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell ruiniert. Die Medikamente die wir benötigen, werden als Nahrungsergänzungsmitteln
    trotz Gesetzesreglung und Urteilen regelrecht abgewiesen.
    Ich frage Sie, finden Sie das richtig?

    http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20051206_1bvr034798.html

    Die Sozialgerichte sind auf langer Zeit restlos überlastet und mit Ihrer starren Handlungsweise, unterstützen Sie ein System, welches von Geldern der Mitglieder der Krankenkassenbeiträge mit finanziert wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    D.

  5. Irene Post meint:

    Betreff: Borreliosefilm des Senders ARTE

    Ich habe mich gefragt, wer diesen Film wohl gesponsert hat?

    der Journalist hat seinen Beruf verfehlt und hätte besser Schauspieler werden sollen.

    Die Borreliose wurde wiedereinmal verharmlost und als gut behandelbar hingestellt. Alle Folgeerkrankungen sind ja nur ein lächerliches Überbleibsel der vorausgegangenen Infektion! Ha, ha, ha,!
    Ich werde den Ärzten (außer Dr. Nikolaus) fundiertes Infomaterial der Lyme-Neuor-Borreliose zukommen lassen, da sie offensichtlich den Verlauf der Krankheit nicht kennen wollen!!!!
    All den Beteiligten des Films, gönne ich eine chronische Lyme-Neuro-Borreliose ohne schlechtes Gewissen!

    Mit freundlichen Grüßen

    I.

  6. Friedrich meint:

    Wenn das alles so einfach wie dargestellt wurde, wäre! Warum gilt die Borreliose als Berufskrankheit und Beamte werden berentet?
    Laut Dokumentation sollte doch eine Behandlung bei diagnostizierter Ursache auch bei Beamten möglich sein. Ist es doch nicht so einfach wie dargestellt Herr Hünerfeld?
    Labortests auf Antikörper sind nicht standartisiert?! Warum? Sind die S1-Leitlinien der Dermatologen und Neurologen wirklich auf dem neuesten aktuellen Stand der Wissenschaft? Nach welchen Leitlinien behandeln denn die Rheumatologen? Ist da voller Handlungsspielraum zur Behandlung gegeben?! Wie siehts mit den Budgets der Ärzte aus?
    Forschungsbedarf von höherer Ebene wurde bestätigt, aber es passiert nichts?!Borreliose ist eine Infektionskrankheit – das Immunsystem ist das erste System des Körpers, was sich mit den Bakterien auseinandersetzt. Warum stehen Immunologen bzw. die Infektionsmedizin nicht an erster Stelle der Behandlung dieser Krankheit. Was passiert, wenn die Infektion nicht sofort erkannt wird? Die Ausbreitung der Borrelien im Organismus, wie ist diese im Spätstadium generell erkennbar? Persistenz von Borrelien – “Laut Labor ist ein Borrelienrezidiv nicht sicher auszuschließen” – Kommentar aus einem Befund der Rentenversicherung?! Über 10-Jahre zurückgehaltene Embers-Studie?! Zufall oder Absicht? Haben Sie noch Fragen?
    Fällt Ihnen dazu etwas ein?! Mit freundlichen Grüßen W. F.

  7. akos meint:

    Die Sendung verharmlost die Problematik vehement, Tatsachen werden einfach ignoriert-

    Der TV-Journalist Dr. Patrick Hühnerfeld hat sehr einseitig recherchiert, wichtige Fakten wie zB.:
    “Prof. Dr. med. Klaus-Peter Hunfeld,
    Chefarzt des Zentralinstituts für
    Laboratoriumsmedizin am Krankenhaus Nordwest Frankfurt/Main, hat schon vor Jahren nachgewiesen, das Borrelien die eingesetzten Antibiotika Therapien durchaus überleben können.”

    Menschen mit chronischer Borreliose haben sich bei diesem Film mit Sicherheit der Magen umgedreht, statt Hilfe Hohn …

  8. S. Lutz meint:

    Wie gefährlich ist Borreliose wirklich? Dieser Frage ist Patrick Hünerfeld in seiner Reportage Zecken-Borreliose nachgegangen.

    Namhafte Experten wie Herr Dr. Fingerle vom Nationalen Referenzzentrum für Borrelien oder Herr Dr. Rauer, Neurologe der Uniklinik Freiburg, die an der Erstellung der Leitlinien mitwirken, präsentieren ungeprüft ihre „Fakten“. Die Ärzte, die sich jedoch seit Jahren für die Betroffenen einsetzen, werden mit Quacksalbern, Scharlatanen, Wunderheilern und Pseudoheilern gleichgesetzt. Mit keinem Wort wird erwähnt, dass es seit Jahren einen wissenschaftlichen Dissens gibt zwischen den Leitlinien der IDSA, an denen sich die deutschen Leitlinienautoren orientieren, und der ILADS. Unerwähnt bleibt auch, dass den einflussreichsten Mitgliedern dieser IDSA-Leitlinienkommission vom Generalstaatsanwalt in Connecticut geheim gehaltene Kapitalinteressen und Verflechtungen mit Pharmakonzernen und Versicherungsunternehmen nachgewiesen wurden.

    Nach Meinung dieser Experten ist Borreliose gut zu erkennen und gut behandelbar. Neuroborreliose sowie chronische Verläufe sind extrem selten. „Borreliose hat die Medizin ganz gut im Griff“. Wer keine Antikörper aufweisen kann hat keine Borreliose und verbleibende Symptome werden dem Post-Lyme-Syndrom zugeordnet, einer immunologischen Reaktion auf die Borrelien. Was hat es mit diesen Aussagen auf sich?

    Der in der Reportage erwähnte LTT ist in der Schulmedizin ein anerkannter Test, nicht jedoch nach den Leitlinien für Borreliose. Bei Borreliose wird dieser Test vom Robert-Koch-Institut als zu ungenau eingestuft, weil er häufig falsch positive Ergebnisse aufweist. Empfohlen wird vom RKI und einschlägigen Experten ein 2-Stufen-Verfahren, zunächst ein ELISA (Antikörper-Suchtest) und nur bei positiver Serologie im Anschluss ein Westernblot. Dieser Antikörper-Suchtest ist weder standardisiert noch erfüllt er die gängigen Standards der Sensibilität, für ein Ausschlussverfahren somit gänzlich ungeeignet. Falsch positive wie auch falsch negative Ergebnisse sind nicht selten. Letzteres wird Patienten jedoch verschwiegen.

    Die Reportage zeigt eine angeblich typische Krankengeschichte einer Patientin. Eine Patientin, die nie positive Antikörper aufweisen konnte, keine passenden Symptome hat und bei der die Antibiose nicht wirkte und aufgrund der Nebenwirkungen abgebrochen werden musste. Bei etwas sorgfältigerer Recherche hätte Herr Hünerfeld allerdings durchaus auch Patienten wie mich treffen können. Patienten die weder im BFBD noch in einer Selbsthilfegruppe sind, nach Zeckenstich nachweislich Erythem wie auch Antikörper aufwiesen sowie spezifische Symptome. Ein extrem seltener Einzelfall? Nein, urteilte ein in dieser Reportage erwähnter Experte mittels (unzulässiger) Ferndiagnose. Nach erfolgter Standardtherapie ist eine Borreliose ausgeschlossen. Positive Laborwerte sind nach Therapie wertlos. Kein Hinweis auf fehlende Differenzialdiagnostik oder mögliche Erkrankungen. Es blieb allein die Psyche. Seltsamerweise sprachen diese ‚psychischen’ Symptome aber auf eine Antibiose an. Derartige Expertenmeinungen werden in dieser Reportage in keinster Weise hinterfragt. Hat die Medizin die Borreliose im Griff oder die Journalisten?

    Als Wissenschaftsjournalist sind Herr Hünerfeld die Kriterien für seriösen Medizinjournalismus bekannt. Diese Reportage erfüllt diese Kriterien nicht. Sollten Herrn Hünerfeld diese etwa entfallen sein oder wurde sein Blick gar durch den mit 10.000 Euro dotierten Preis des DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde) getrübt? Einer Preisverleihung durch jene Experten, die maßgeblich an der Entwicklung dieser Leitlinien beteiligt sind und von diesen profitieren?

    Bleibt Herrn Hünerfeld nur noch viel Glück zu wünschen sollte sich einmal eine infizierte Zecke in seinen Vorgarten verirren, denn das wird er bei leitliniengerechter Behandlung brauchen.

  9. Olaf Henkel meint:

    Am Anfang von besagter Reportage sah ja alles noch einigermaßen erträglich aus, doch als angebliche Spezialisten anfingen ihr ach so profundes Wissen kundzutun, wobei den Leuten
    mitgeteilt wurde das es sich um eine einfach zu diagnostizierende wie auch leicht therapierbare Krankheit handele drängten sich mir doch vehemente Zweifel an der Kompetenz dieser sogenannten Spezialisten auf.Dies zeigt sich z.Bsp.an der Äußerung mit einer zwei bis vierwöchigen Antibiotikatherapie wäre der Krankheit beizukommen, die Diagnose könnte einfach und schnell gestellt werden. Genau dies ist aber nicht der Fall.Es wurden einzelne Passagen so zusammengeschnitten das sich daraus ein negatives Bild derjeniger ergibt, die unter der Krankheit leiden. Desweiteren stellt man
    chronisch Kranke in die Irrenecke. Es werden einzelne Sachen aus dem Kontext gerissen,keine konkreten Fakten benannt, dies alles sieht mir nach einer sehr konstruierten Story aus.Es bleibt die Frage
    wer hat Interesse daran das diese Reportage auf diese Art und Weise erstellt worden ist und wem nützt diese Art der Berichterstattung?
    Falls Herr Hünerfeld sich auf einer seiner Reisen einmal ernsthaft verletzen sollte, bin ich sehr gern bereit ihm eine Blutspende zukommenzulassen. Das tue ich vollkommen unentgeldlich. Allen Betroffenen wünsche ich Kraft und viele schmerzfreie Tage.

  10. D meint:

    Die KK hat die Übernahme von Therapiekosten in dieser Woche endgültig abgelehnt.

    Dabei besteht bei mir nachweisbar eine schwere Thrombopenie mit Verblutungsgefahr.

    Ein Zahnarzt OP wegen entfernen von Zahnherde, wurde deswegen kurzfristig abgesetzt

    So geht es in DEUTSCHLAND wirklich zu, man geht regelrecht über Leichen.

  11. Ich sah mir dieses Filmmachwerk an. Die Aufklärung über eine mögliche Borrelien -Infektion am Beginn war gut und verständlich dargestellt.
    Was jedoch im weiteren Teil zu sehen und vor allem zu hören war ließ mir das Blut in den Adern gefrieren.
    Dabei ist meine Frage erlaubt :

    @ Herr Hünerfeld!

    Wurde Ihnen mit dieser Dokumentation ein weiterer Preis der Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde in Aussicht gestellt ?

    Einen weiteren Preis für die nicht existierende chronische Borreliose,denn Sie zeigen keinen einzigen Fall einer jahrelangen – jahrzehntelanger Chr.Borreliose.

    Wieviel Borreliose-Chroniker über Jahre, oder wie in meinem Fall Jahrzehnte, mit Schmerzen,Diskreminierung und unsäglichem Leid leben bleibt unerwähnt.

    War es Absicht die Chroniker endgültig mundtod zu machen ?
    Chroniker wie ich, die über 38 Jahre ohne Ursachendiagnose,durch Ärzte der Menschenwürde beraubt,sollten sich durch Ihren einseitig dargestellten Film endlich vom Leben verabschieden ?

    Dadurch würden die falschen Vorgaben der Ärzte für Neurologie ( wie im Film erwähnt ) nicht mehr in Frage gestellt.

    Eine chronisch Erkrankte die nach zu kurzer Borreliose- Behandlung einer Borreliose-Psychose beschuldigt wurde ist diesen Weg durch Suizit gegangen.
    Auf meiner Hompage widmete ich der Freundin einen Nachruf Titel:” Zur Errinnerung ” http://www.ingeborgschmierer.de

    Daß ich noch lebe danke ich sicher meinem Schutzengel und meinen Ärzten die mich nach den vielen Jahren aus einer Hölle von Schmerzen holten und jeden neuen Schub bis heute zurückdrängen.

    Darum werde ich meine Erfahrungen ohne ihre Zustimmung weitergeben um die Menschen vor einem Chroniker-Schicksal zu bewahren.
    Einen Preis erwartet die Selbsthilfe nicht, doch der Dank der Betroffenen ist für mich die höchste Preisverleihung.

    Übrigens Herr Hünerfeld,
    können sie sich vorstellen wie sich diagnostizierte Nervenwurzelentzündungen, Polyneurophatien, Leisten-Neurome, Gehirnläsionen, Trigeminusneuralgie, usw. usw…. anfühlen ? Um Sie in Ihrer Vorstellungswelt nicht weiter zu belasten führe ich die Liste nicht fort.

    Wir alle können nicht warten bis die Frösche zustimmen den Sumpf trocken zu legen.

    Zuerst ignorieren sie dich,dann lachen sie über dich,dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
    ( Mahatma Ghandi )

    Wünsche Ihnen einen weiteren Preis für diesen Film der dem Schicksal vieler Chroniker geschuldet ist.

    freundliche Grüße zum Sonntag
    Ingeborg

    • Zeckenstich-Borreliose: Die verschwiegene Epidemie - 9 LEBEN Verlag meint:

      Chapeau, liebe Ingeborg! :-)

  12. Scandicci meint:

    Zecken-Borreliose Bericht von Patrick Hünerfeld (Arte)

    Die gute Nachricht ist, wir müssen uns nicht um die wirtschaftliche Existenz des Herrn Patrick Hünerfeld sorgen. Er hat, wie wir alle, recht frühzeitig gelernt, unterstütze die aktuelle Majorität und halt dich von Minderheiten fern, sonst musst du mit (negativen) Konsequenzen rechnen.
    Mama und Papa werden wahrscheinlich sehr stolz auf die Anpassungsleistungen ihres Jungen sein, der auf seine ganz persönliche Art dem „Ideal“ unserer Kultur entspricht. Das alles hat er natürlich nicht mit Leichtigkeit gelernt, es wurde über Strafe und Lob über Jahrzehnte eingeübt.

    In dem Beitrag „Zecken-Borreliose“ konnten wir das Ergebnis einer solchen Sozialisation bewundern. Zugegeben ein wenig schlicht, man könnte auch sagen tendenziös, aber im Großen und Ganzen ist es doch gelungen aufzuzeigen, wie Medizin im Zeitalter ihrer Bürokratisierung funktioniert. Die jeweilige Lehrmeinung – in diesem Fall zur Borreliose – wird zunächst als Dogma fixiert, dann folgt eine Aneinanderreihung von Bestätigungsfehlern möglichst vieler Mitglieder des Hauptmeinungslagers, mit denen man seine Zugehörigkeit zur jeweiligen Gruppe dokumentiert, um zu vermeiden von der Gruppe bzw. der Unterstützung abgeschnitten zu werden (das war in den letzten Jahrhunderten lebensbedrohlich!).

    Manche der an chronischer Borreliose erkrankten Patienten verdanken es dem gesunden Menschenverstand und der menschlichen Reife einiger borrelioseerfahrener praktizierender Ärzte, dass sie wieder aktiv am Leben teilnehmen können. Die Mehrzahl hat diese Möglichkeit nicht.

    Die „Wissenschaft“ Humanmedizin sichert der aktuellen Majorität zwar weiterhin, die seit Jahren maximierte Monetarisierung, die Vokabel „human“ wurde hier einer flächendeckenden Inflation geopfert.
    Die sogenannten „wissenschaftlichen“ Studien im Film dokumentieren zweifelsfrei die zur wissenschaftlichen Lehrmeinung erklärte Privatmeinung einiger Protagonisten. Gerade dieser Haltung begegnen wir in der Medizingeschichte durchaus häufig. Aber immerhin müssen nicht Frau Dr. Hofmann, Dr. Fingerle oder Dr. Rauer die Kosten dieses „blinden Flecks“ tragen, denn das übernehmen auch weiterhin die Patienten und unsere Sozialversicherungssysteme. Jetzt erst verstehen wir die Haltung hinter der Frage: „Wo ist das Problem?“
    Ein historisches Paradebeispiel für dieses Wissenschaftsverständnis ist Ignaz Semmelweis mit seiner Studie zum Kindbettfieber aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
    Semmelweis führte das Auftreten von Kindbettfieber auf mangelnde Hygiene bei Ärzten zurück und bemühte sich, Hygieneanordnungen einzuführen. Seine Studie wurde nicht nur nicht anerkannt, sondern von positivistisch eingestellten Kritikern als „spekulativer Unfug“ abgelehnt.
    Heute im Jahr 2012 ist die Lernschwäche überwunden, auch deutsche Kliniken beschäftigen zunehmend Fachärzte für Hygiene…., weil man offenbar auch in der BRD an den Folgen einer MRSA-Infektion stirbt. Diese Todesursachen werden dann unter Herz- oder Multiorganversagen verbucht, das ist die Stelle an der sich auch die Todesfälle im Zusammenhang mit Borreliose finden.

  13. Markus Steger meint:

    Viele von Borreliose Betroffene, ob selbst oder als Angehörige, haben diese Dokumentation gesehen und ihrem Unmut auf facebook
    https://www.facebook.com/Tv.ArteDoku.Zecken.Borreliose352012
    Luft gemacht, da diese Dokumentation von Anfang an nur das Ziel zu haben schien, Menschen welche sich ernsthaft mit Borreliose auseinandersetzen, zu diffamieren und vorzuführen.

    Frau Dr. „Wo ist das Problem“ Hofmann meint zu wissen dass der LTT Borreliose Test häufig falsch positiv ausfalle, kommt aber nicht auf die Idee mal im Umkehrschluss sich die Frage zu stellen ob nicht auch die Antikörpersuchtests häufig falsch negativ sein könnten.

    Herr Prof. Dr. Rauer welcher behauptete dass Fr. Heike Ammelung sicherlich keine Borreliose gehabt hätte, jener Herr Professor war einen Tag nach der Erstausstrahlung wieder bei den öffentlich Rechtlichen im Morgenmagazin vertreten.
    Hier wurde ihm eine der billigsten Zeckenzangen die überhaubt auf dem Markt erhältlich sind gezeigt (diese hellblauen mit weiser Greifzange, mit der man mit Sicherheit die Zecke quetscht. Weis ich da bei Katze ausprobiert.)und gefragt ob diese ausreichend seien eine Zecke zu entfernen. Mit bejahen dieser Frage hat sich Prof. Rauer als Zeckenspezialist disqualifiziert.
    Desweiteren hat er die üblichen Unwahrheiten kundgetan.

    Wie kann ein Sender wie ARTE, solch eine Sendung über den Äther schicken, in der eine Gesellschaft diffamiert wird, der gestandene praktizierende Mediziner und Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen vorstehen und sich dem Ziel des fachlichen Austausches zwischen Forschung, Klinik und Praxis verschrieben haben.

  14. Anita Hohendorf- Kolbe meint:

    Auf diese Dokumentation habe nicht nur ich viele Hoffnungen gesetzt. Auf einem der seriöseten Sender eine 45 minütige objektive Auseinandersetzung mit der Lyme Borreliose, wie befreiend, endlich..

    Die ersten 5 Minuten etwa, bestätigten diese Erwartungen und man konnte hoffen: Hier wird endlich ein Thema in seiner Brisanz beleuchtet und man bekommt Aufschluss über die Gründe, die zu diesem alltäglichen Kampf um diese Krankheit führen.

    Aber nein, schon nach einigen Minuten änderte sich der Ton. Wüßte man nicht, dies ist der Sender Arte, hätte man meinen können, man sieht gerade einen Sensationsbericht auf RTL.

    Unter dem Mantel der Seriösität werden uns Statements zu Gehör gebracht wie: z. B
    auf der Wiese ( gemeint ist hier der Englische Garten) findet man praktisch keine Zecken ( OT Fingerle)
    Ich bitte sie, so unnötig diese Aussage ist, so gefährlich kann sie werdern, wenn sie ernst genommen wird.
    oder: Aus Lyme wird eine chronische Krankheit gemacht.
    Diese Aussage ist bei näherem Hinsehen gar nicht mal so falsch, leider.
    Da eine Infektion in den meisten Fällen zu spät und falsch behandelt wird, oft aus Unsicherheit und Unkenntnis der Behandler, entsteht tatsächlich aus einer möglicherweise leicht zu behandelnden frischen Infektion eine chronische Erkrankung. Insofern enthält obige Aussage eine bittere Wahrheit.
    Der Satz” Früher haben Borrelien tatsächlich eine chronische Krankheit hervorgerufen, aber heute, bei sofortiger Behandlung…..!” läßt Infizierte nur den Kopf schütteln. Wenn es so wäre, hätten wir eine Menge Probleme weniger. Der Autor dieser Dokumentation lebt anscheinend in einem anderen Land als ich und viele andere, die erst Monate oder Jahre nach der Infektion, auch nach einen Erythem, wenn überhaupt, behandelt wurden.
    Apropos Erythem. Sie stellen die Behauptung auf, dass in fast allen Fällen einer Infektion ein Erythem auftritt. Sie nennen hier explizit die Zahl 90%, die Frau Hofman zu der Aussage ermutigt zu sagen: Borreliose kann man mit dem bloßen Auge erkennen!
    Man braucht kein Wissenschaftler zu sein, um diese Aussage als falsch zu klassifizieren. Das von ihnen häufig zitierte RKI schreibt dazu:” als Frühform tritt am häufigsten das lokalisieret Erythema migrans ( Wanderröte) bei 40- 60% der Erkrankten einige Tage oder Wochen nach dem Zeckenstich auf.
    https://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache%3AUXLZXsRyGRYJ%3Awww.rki.de%2FDE%2FContent%2FInfAZ%2FB%2FBorreliose%2FFsme_Borreliose.pdf%3F__blob%3DpublicationFile+erythem+borrelioes+rki&hl=de&gl=de&pid=bl&srcid=ADGEESizW0OuZJRLKt1BEO8RVdoCYoi29BM5RgkW4VXpzPnmut9zX0YRChkYnya92Q3PF8DsN0yiJebU1L7PJ-4SxFVyD85yYKUds4qh5NYZS9byORONN-Zp1krqXySd-8_6bicSZxGr&sig=AHIEtbRPqM3-xroE5NFkW9EhH90gtIvpeA

    An dieser Stelle des Films schließen sie 40- 60% der ” unsichtbar” Infizierten von einer adäquaten Therapie aus und , da sie ja richtig davon ausgehen, dass eine Nichtbehandlung zur Chronik führt, überlassen sie diese Menschen, einer, so von ihnen genannten chronischen Multiorganerkrankung. Diese Erkrankung bezeichnen sie gegen Ende des Films als ” diffuses Krankheitsbild”

    Ich hoffe, sie können weiterhin ruhig schlafen.

    Aber die Dokumentation ist noch nicht zu Ende:

    ” Eine kleine Gruppe von Ärzten verunsichert viele Menschen”
    sie meinen Die DBG, eine Vereinigung von 270 Ärzten, die gesamte Literatur zum Thema Borreliose berücksichtigt und nicht nur die 20-30 % , die grundlegend waren für unsere aus Amerika übernommenen Leit(d)linien

    ( hier gab es übrigens, ich bin sicher , sie wissen das und haben es nur zu erwähnen vergessen, Gerichtsprozesse, die die Verbindungen der Leitlinienautoren zur Pharmaindustrie bestätigt haben)

    Anstatt zu fragen, warum sich solche Vereinigungen bilden, wird an dieser Stelle ihr Ton ironisch, so dass man auch ohne die weiteren verbalen Erklärungen, weiß, wohin die Reise geht.

    Diese Ärzte und viele hier nicht organisierte, machen uns Infizierten oft ein, ja, man kann fast sagen, neues Leben möglich.
    Es wundert mich, dass sie nicht einen Patienten finden konnten, der ihnen das bestätigt.
    Aber nein, jetzt lüge ich, es wundert mich tatsächlich nicht.

    Sie sind Arzt? Sie wissen übere Bakteriologie Bescheid? Dann müssen sie ihr Studium nach 2003 begonnen haben. Denn erst da wurde die Infektiologie als Weiterbildung eingeführt. Dann kennen sie die Lebensweise der Bakterien? Wissen über Oberflächenstrukturen, Generationszeiten, Quorum Sensing, usw. Bescheid?
    Warum lassen sie dann diese Themen in ihrer Dokumentation wegfallen?
    Weil dieses Wissen eine andere Art der Therapie erfordern würde, als die von ihnen propagierte?

    Finden sie ihre Zuseher nicht gebildet genug um auch diese theoretische Seite der infektion zu verstehen. Oder verstehen sie es selbst nicht?

    Es gäbe noch viel zu sagen, aber ich bin erschöpft, weil ich ständig meine Wortwahl kultiviert kontrollieren muß, darum beende ich hier diesen Brief.

    Ihr tendenziöser Bericht ist mir, wie der gesamte Umgang mit der Infektion Borreliose, nur dadurch erklärlich, dass einmal aufgestelte Behauptungen, und seien sie noch so falsch, nur mit einem immensen Gesichtsverlust revidiert werden können.

    Was jetzt tun?

    Ich habe mich bemüht, meine Emotionen im Zaum zu halten und hoffe, es ist mir gelungen.

    Doch die ganze Zeit spukt ein Zitat in meinem Kopf herum:

    Es ist von dem Papst Gregor dem Großen ( 540- 604 n. Ch.)
    gesagt haben soll er es um 590 n. Ch.:

    “Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstemmen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.”

    Ich bin sicher, diesen konstruktiven Zorn haben sie nicht nur bei mir geweckt. Das allein könnte ein Positivum ihrer Dokumentation sein und ich bin gespannt, wie sich diese Kraft eine Form verschafft.

    ..ach ja, ich habe Borreliose, bin ca. 20 Jahre nach einem wunderbar lehrbuchhaftem Erythem auch behandelt worden. Es geht mir gut. Wollen sie wissen, wie es mir in den unbehandelten Jahren ergangen ist? Ich denke nicht.
    Ich bin leider nicht gläubig, also kann ich nicht für sie beten, dass sie von dieser Krankheit verschont werden.
    Schade, aber nicht zu ändern.

  15. Gerda Munz meint:

    In seiner Dokumentation zur Borreliose hat Herr Hünerfeld vor allem die Koryphäen der “chronischen Borreliose gibt es nicht Fraktion” und die Verfechter der angeblich sicheren zwei Stufen-Diagnostik zu Wort kommen lassen und diese als die glaubhafteren, bzw. als die vorwiegend allein nur der Wissenschaft verpflichteten Mediziner, dargestellt. Andere Meinungen, Ansichten werden einfach ignoriert.
    In der Medizin scheint man aus der Vergangenheit nichts gelernt zu haben. Wie war das damals bei der Übertragung des Kindbettfiebers und mit dem Magengeschwür? Dennoch, die Crème de la Crème der medizinischen Meinungsführer tut immer noch so, als ob nur sie das Wissen gepachtet hätte.
    Der französische Medizin-Nobel-Preisträger von 2008 kommt da allerdings zu ganz anderen Ergebnissen:
    http://www.youtube.com/watch?v=LRQ-NhEkLXU&feature=youtu.be
    Warum so einseitig? Prof. Luc Montagnier beantwortet auch diese Frage: Geld, viel Geld steckt dahinter !! Auf lange Sicht kommt allerdings die Verleugnung der chronischen Borreliose und das Negieren der serologischen Probleme bei der Diagnostik – abgesehen vom Leid der Betroffenen – die Gesellschaft teuer zu stehen.
    Warum blieben Sie in ihrer Berichterstattung so einseitig? Meinen Sie nicht auch, es wäre für alle Teile hilfreicher gewesen, ungelöste Problembereiche bei der Diagnostik und der Therapie der Borreliose offen anzusprechen und Lösungen anzumahnen?

  16. Petra Bonin meint:

    Sehr geehrter Herr Hünerfeld,
    Dieser „Aufklärungsbericht“ ist nicht im Entferntesten auf wissenschaftliche Studien eingegangen. Sämtliche Fachliteratur über die Lyme-Borreliose wurde komplett ignoriert.
    Stattdessen stellten Sie die angeblich „wissenschaftlich fundierten Leitlinien der Neurologen und Dermatologen“ als einzig richtige da. Ist Ihnen nicht bekannt, dass es sich hier um S1 Leitlinien handelt? Nach der Klassifikation der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) bedeutet S1: „Wissenschaftliche Legitimation gering, Legitimation zur Umsetzung: normativ gering, Aufwand gering.“ Und wussten Sie nichts von der inzwischen wissenschaftlich widerlegten Klempner-Studie, auf die sich diese Leitlinien hauptsächlich stützen? Sie bekam die zweitschlechteste Note zugeteilt, da sie weder Ko-Erreger, andere Antibiotikas, zu geringe Dosierungen oder zu kurze Behandlungzeiten berücksichtigte. http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CD0QFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.verimresearch.com%2FVerim%2520Research%2520Klempner%2520Lyme%2520Treatment%2520Analysis.pdf&ei=JGmOT5-rE4L0sgalp83CCQ&usg=AFQjCNEd4zB4UmXfntArNyyK9XzydrWCBw&sig2=ge_eyhUULBL1fs3c9l9_Hg
    Wo waren die Patienten, denen eine Langzeit-Antibiose ihnen ihre Lebensqualität wieder gaben? Denn ich bin eine davon, eine von sehr sehr vielen!
    Ich bin sicher wenn Sie gewollt hätten, hätten Sie sie auch gefunden!
    Mit der Diagnose „Post-Lyme-Sydrom“ und schwersten Nervenschädigungen entlassen, hat mich die Langzeitantibiose von Siechtum zu beachtlicher Erhöhung der Lebensqualität gebracht!
    Die placebokontrollierte Studie von Krupp et al. zeigte, dass eine verlängerte AB-Therapie von Vorteil ist. Ebenso die Studie von Fallon et al. Siehe auch Dr. Berghoff: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CCoQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.borreliose-nachrichten.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2012%2F01%2FBeweis_der_chronischen_LB.pdf&ei=T2mOT6mwKIOVswbcneSvCQ&usg=AFQjCNFxswA8HZs5OvNUtZffRADLSXVn9Q&sig2=gbMKtIB5Fnts3l9_VTABLQ
    Sie machten sich über den Fragebogen der Borreliose-Symptome lustig, erwähnte aber am Anfang Ihrer sehr tendenziösen Berichterstattung richtig, dass die Lyme-Borreliose sehr eng mit der Syphilis verwandt ist. Ist ihnen als Arzt nicht klar welche Symptome die Syphilis hervor bringt? Hatten Sie in Ihrem Studium nichts über Alzheimer im Endstadium einer Syphilis gehört?
    Auch die Liquoruntersuchung, die von Neurologen immer als sicheres Zeichen einer Neuroborreliose angeführt wird, ist inzwischen mehr als fraglich:
    Robert-Koch-Institut:
    Zitat:
    „Für die Neuroborreliose-Fälle entsprach der labordiagnostische Nachweis nur bei 42 der 799 übermittelten Erkrankungen (5%) der Falldefinitionen (Pleozytose und Nachweis intrathekaler Antikörper. (..) Der in der zurzeit gültigen Form der Falldefinition geforderte labordiagnostische Nachweis der frühen Neuroborreliose wird nur bei einem sehr kleinen Anteil der übermittelten Neuroborreliose-Fälle erfüllt, eine Problematik, auf die schon in einem früheren Bericht hingewiesen wurde.“
    http://edoc.rki.de/documents/rki_fv/re3BNEVpkzVE/PDF/28lZu0maTN0mk.pdf
    Auch nachzulesen bei den Leitlinien der DBG:
    Zitat:
    „Bei einem sehr frühen Auftreten der Neuroborreliose nach einer Borrelien-Infektion und bei späten Manifestationen können jedoch borrelienspezifische Antikörper sowohl im Serum als auch im Liquor fehlen bzw. im Liquor früher als im Serum auftreten und umgekehrt.
    Der Nachweis intrahekal gebildeter borrelienspezifischer Antikörper im Liquor gelingt bei der Lyme-Borreliose mit neurologischer Beteiligung nur sehr selten. Bei Verdacht auf akute Neuroborreliose sollte die Therapie nicht von den Laborergebnissen abhängig gemacht werden.“
    http://www.borreliose-gesellschaft.de/Texte/Leilinien.pdf
    oder nachzulesen.
    http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/Liquordiagnostik_bei_LNB.pdf
    Das heißt 95 % der Fälle werden mit der Liquor-Diagnostik nicht erfasst!

    Die neurologischen und dermatologischen Borreliose-Leitlinen in Deutschland, lehnen sich stark an die Leitlinien der US-amerikanischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten, der IDSA an, deren Leitlinien-Autoren wegen finanziellen Abhängigkeiten, gegenüber den Versicherungsgesellschaften, in die Ermittlungen eines US- Justizministers geraten sind. Inzwischen hat es dieser “Fall” sogar in juristische Fachjournale geschafft und die juristischen Implikationen dieser “Leitlinien” werden diskutiert. Zum Hintergrund siehe:
    http://www.zeckenliga.ch/downloads/Connecticut%20attorney%20ILADS%20zu%20Blumenthal%20SK.pdf
    http://lymeinfo.wordpress.com/2009/04/13/idsas-corruption-impaired-guideline-were-not-mere-procedural-errors/
    http://www.verschwiegene-epide
    und http://www.verschwiegene-epide
    sowie: http://www.verschwiegene-epide
    Pressemitteilung wg. IDSA-Untersuchung: http://www.ct.gov/ag/cwp/view….
    In den USA lief 2009 der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm “under our skin” in den Kinos, der auf erschütternder Weise die kriminellen Machenschaften der Borreliose-Leitlinienautoren und das dadurch verursachte furchtbare Leid der Patienten und deren behandelnden Ärzten zeigt. Dieser Film hat für solch großes Aufsehen gesorgt, dass daraufhin Ärzte in inzwischen 26 US Bundesstaaten gesetzlich vor Regressansprüchen durch Versicherungsgesellschaften geschützt sind.
    Ich finde es unglaublich, dass erst Gesetzte geschaffen werden müssen, um Ärzte ihre Arbeit zu ermöglichen!
    Es ist einfach nur erschreckend, wie ein doch so seriöser Sender wie ARTE so etwas ausstrahlen kann!
    Es sind allein die Ärzte der “Deutsche Borreliose Gesellschaft” die uns Patienten selbstlos
    helfen und nicht wie im Bericht angedeutet abzocken!
    Ihnen allein gebührt Dank und Anerkennung, da sie es
    wagen Leitlinien, die auf unzulänglichen Studien beruhen, anzuzweifeln.
    Zum Beispiel die Klempner-Studie.
    http://www.google.de/url?sa=t&…
    Die placebokontrollierte Studie von Krupp et al.
    zeigte, dass eine verlängerte AB-Therapie von Vorteil ist. Ebenso die Studie
    von Fallon et al. Siehe auch Dr. Berghoff: http://www.google.de/url?sa=t&…

    Auch ich habe einen Borreliose-Höllentrip hinter mir aber ich fand durch eine SHG einen der besten Borreliose-Spezialisten Deutschlands und mit ihm und einer anderen sehr guten Spezialistin mit monatelanger Antibiose wieder zum Leben zurück.
    Ich litt seit einer Lungenentzündung vor 15 Jahren immer wieder an Lymphknotenschwellungen, ständiges Krankheitsgefühl, heftigste Magenschmerzen uvm. Seit Oktober 07 verschlimmerte sich mein Zustand rapide. Sprachstörungen, Blut im Stuhl, Ohnmachtsanfälle, rasend Kopfschmerzen Schüttelfrostattacken, hoher Puls und Blutdruck, heftigste innerliche Unruhe, Blasenentleerung nur im warmen Badewasser möglich, Herzrhythmusstörungen, Muskelschmerzen, Lähmungen der Beine, extremer ständiger Schwindel, unglaubliche Schmerzen und eine Erschöpfung die man nicht beschreiben kann und etliches mehr. Etliche Krankenhausaufenthalte, etliche teure Untersuchungen (Privatpatient) und irgendwann der Verdacht Neuroborreliose bei einem angeblichen Borreliose-Spezialisten einem Prof. der Neurologie. Borrelienserologie hoch positiv, Nervenschädigungen aber Liquor-Punktion negativ. Drei Wochen Doxy, drei Wochen Superkräfte! Dann freier Fall! Besuch beim Professor: “Schauen sie gern Dr. House? Haben sie Internet? Ach sie haben ja drei Kinder!” und die Empfehlung doch wieder Sport zu machen. Ich konnte kaum Stehen! Diagnose: “Post-Lyme-Sydrom” Ich war mit meiner Kraft am Ende! Ich dachte an Selbstmord!
    Dieser Weg ist bezeichnend für viele viele Patienten!
    Und ich danke den Ärzten der DBG, meinem hochgeschätzten Arzt in Pforzheim, meiner mir ans Herz gewachsene Ärztin, meinem mich begleitenden Arzt vor Ort, der Patientenorganistation BFBD und den SHGs für Ihren ungebrochenen Mut sich gegen Goliath in Form von IDSA zu stellen! DANKE!

    • maia kratz meint:

      Sehr geehrte Petra Bonin,

      In ihre Kommentar erwähen Sie, dass Sie einen der besten Borelliose Spezialisten Deutschland gefunden haben. Da auch ich mit Problemen ausgelöst duch Borelliose kämpfen zu habe wollte ich Sie bitten ob Sie mir den Namen Ihres Aztes weitergeben könnten?

      Mit freundlichen Grüssen,

      Maia

  17. Dipl.-Biol. Claudia K. meint:

    Auch aktuellere Erkenntnisse der Biochemie und profane Kenntnisse des Zellstoffwechsels scheinen Herrn Hünerfeld fremd zu sein. Von Bedeutung und Funktionsweise der Mitochondrien im Zellstoffwechsel hat er trotz seiner längeren Recherche offenbar noch nie gehört. Um es möglichst kurz und verständlich zu umreißen: Man bezeichnet diese Zellorganellen aus gutem Grund als „Kraftwerke der Zelle“. Wenn ich mich recht erinnere, lernt man das spätestens im Biologie-Leistungskurs, eventuell sogar schon im Grundkurs. In den Mitochondrienmembranen sind Enzymsysteme lokalisiert, durch deren Aktivität Energieäquivalente gebildet werden, die den reibungslosen Stoffwechsel der Zellen im Grunde erst ermöglichen. Kommt diese Aktivität z. B. durch eine Infektion mit folgender Zytokinaktivierung und der daraus resultierenden Bildung destruktiver Sauerstoff-und Stickstoffradikale innerhalb der Mitochondrien zum Erliegen, kann daraus eine erworbene Mitochondriopathie resultieren. Sie kann zu einer drastischen Enrgiereduktion betroffener Zellen führen, die auch dem Immunsystem die energetische Grundlage entzieht. Teilweise kann man diese Enzymsysteme durch den gezielten Einsatz von Vitaminen, Phytotherapeutika oder auch durch die Photonen-Therapie reaktivieren, teilweise verbleiben irreversible mitochondriale Schäden mit erheblichen Funktionsminderungen betroffener Organe . Bei der Photonen-Therapie wird zum Zweck der Aktivierung mitochondrialer Enzyme längerwelliges Infrarotlicht gezielt appliziert. Der lächerliche Begriff der Photonen-„Kanone“ wurde wohl von Herrn Hünerfeld selbst erfunden oder unreflektiert aus der Umgangssprache übernommen. Beides disqualifiziert seine Fähigkeiten zum objektiven Journalismus hinlänglich.
    Noch viel mehr versetzte mich in Erstaunen, dass ihm nicht bekannt ist, dass während einer Antibiose durch den gleichzeitigen Zerfall großer Mengen von Bakterien eine heftige und für den Patienten schmerzhafte Abwehrreaktionen des Immunsystems auftreten kann, eine sogenannte Jarisch-Herxheimer-Reaktion. Sie ist als Indiz des Behandlungserfolges zu werten und nicht als Zeugnis einer Fehlbehandlung, wie es im Film dargestellt wird.

  18. Alice Hulscher meint:

    Dieser Kommentar stammt von einer Mutter aus den Niederlanden, deren Sohn schwer durch einen Zeckenstich erkrankte. Vielen Dank dafür!

    Zu meinen Beitrag den Sie nicht publiziert haben (Sendung Film Hünenfeld: so giftig wie einen Zeckenstich mit ko-infektionen) mochte ich nochmals einen Beitrag liefern weil mit einen Film auf Kosten der Betroffenen Patienten sehr viel Schaden zugebracht wird durch dieser Art von Stimmungsmacherei und auch zukünftige Betroffenen geschadet werden.

    Als im Jahr 2007 unsere damals 10-jähriger Sohn wahrend den Ferien eine 2.5 cm große stelle am Oberarm (Wanderrote) bekam wussten wir als Eltern überhaupt nichts von Borreliose. Wir taten es ab als einen gemeine stich vom … etwas.

    Zurück in den Niederlanden bekam er Griepenartige Beschwerden und schlimme Muskelschmerzen, Kopfschmerzen und Fieber. Anderthalb Monaten später lag er im Spital mit gelahmte Beinen, schlimme Bauchschmerzen, verzwommenes sehen, Pfeiftonen in den Ohren, Schwindel, und furchtbarer Kopfweh. (In den vorhergehende Jahren hatten wir mehrmals bei im Zecken entfernt. Er hatte nie eine Wanderrote. (Schon hatte er seitdem immer wieder Kopfschmerzen und Bauchweh. In Spital hatte man nie etwas feststellen können, aber auch nie eine Borreliose Test durchgeführt).

    Als Eltern waren wir schockiert das man bei der Stationäre Aufname statt einer Neurologe eine Psychologin losgeschickt hat. Erst Ende 2008 wurde klar nach Labor Tests das es hier tatsachlich um eine Borreliose handelte, jetzt im Chronischen Stadium. Er bekam eine zu kurze Antibiotische Behandlung und damit sollte es ausgeheilt sein? Das Gegenteil hat sich bewahrheitet. Seiner Zustand verslechterte sich dramatisch nach dieser Behandlung.

    In den Niederlanden wurde es auf die Psycho-schiene geschoben obwohl der Psychiater keine Psychiatrische Störung von jener Art wie auch feststellen konnte. Zum Glück gibt es bei ihnen in Deutschland das Borreliose Gesellschaft!

    Unser Sohn wird seit einem Jahr Behandelt von einen Internist/Neurologe und Kinderarzt. Die Labor werten waren positiv, nebenbei gab es noch Ko-infektionen. Ich schreibe hier Marz 2011 Vier Jahre nach den Stich.

    Die Diagnose lautete: Querschnitt Lähmung durch chronische Entzündungen im Rückenmark, Chronische Enzephalitis, Auge links blind, Visus einschrankung rechts, zerebrale Anfallen mit Bewustseinsverlust, Obsoklonus, gelahmte Schulter, Leichte Parese rechter Arm und erhebliche Intensionstremor in beiden Armen, Tachykardie, passagere Fazialis Parese, beidseitige Trigeminusneuralgie. Mein Sohn war bis Marz 2011 völlig Bett- und Rollstuhl gebunden. Erlitt Tag und Nacht Furchtbaren schmerzen in den Gliedern und entlang der Wirbelsäule und konnte buchstäblich keinen Zeh mehr bewegen.

    Dank sorgfältige Diagnostik und sehr abgewogene und Kompetenter Behandlung dieser zwei Ärzten ist er heute wieder fähig zu gehen ohne seiner Rollstuhl. Ich hab meinem Kind mehr Tod als Lebend nach Deutschland gefahren. Seiner Jugend ist zerstört, aber er hat von seiner Ärzten sein Leben zurück bekommen. Er bekommt noch immer Antibiotikum und wir fahren jeder sechs Wochen hin zur Kontrolle. Seine Tremoren und zerebrale anfallen sind verschwunden und er macht immer noch schritten vorwärts. Ob sein Visus je wieder besser wird und er je wieder lesen kann ist noch ungewiss.

    Hatte ich als Mutter einfach geglaubt und akzeptiert das all seine Körperliche Beschwerden einfach “Rest Erscheinungen oder eine immunologische Reaktion“ waren infolge einer Borreliose so wie auch Dr. Fingerle, Rauer und Hofmann meinen dann war unserer Sohn Rettungslos verloren gegangen.

    Vielleicht verstehen sie jetzt nach dieser Horror Geschichte das sie sogar einen Brief aus den Niederlanden bekommen.

    Dr. Fingerle, Rauer und Hofmann, die Borreliose verharmlosen, die Abwertende Haltung/Kommentare der Borreliose Gesellschaft gegenüber ist sogar eine Holländische Mutter einen Schritt zu weit und eine Dorne in das Auge. Mit dieser Film bekommen nicht nur die heute zu tage betroffene Chronisch erkrankte Borreliose Patienten einen Messer im Rücken gestochen sondern werden die frisch erkrankten einen blauen Dunst vorgemacht.

    Herr Hünerfeld ist vor zu werfen das er es sich so leicht gemacht hat, es entspricht auf keinerlei weise die Kriterien für seriösen Medizin/Wissenschaft Journalismus. Das u.a. nicht benennen der Unzuverlässigkeit der Eliza Test, nicht benennen von Ilads und noch vieles mehr sieht aus als ob entweder Herr Hünerfeld sich ja überhaupt nicht eingelesen hat in der Thematik oder er mit dieser Film ein ganz anderes Ziel vor Augen gehabt hat.

    Mit wahrscheinlich etliche Schreibfehler grüßt sie freundlich aus Amsterdam,
    Alice Hulscher

  19. akos meint:

    Übrigens, Kommentar seitens Herrn Hünerfeld
    (Arte) ist hier zu Lesen:
    http://www.arte.tv/de/Stellungnahme-der-Redaktion/6621674,CmC=6664380.html

    Link für Betroffene:
    http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=12291

    Dem Puhdys Sänger Dieter Birr (knapp 70 Jahre alt)wurde im Spätstadium gut geholfen.
    http://www.mdr.de/unter-uns/audio253150.html

    Die geplante Dokumentation, “Kinder&Borreliose” wird von der Borreliose “Mafia” unterdrückt.
    http://www.rehmann.b327.de/index.php?option=com_content&view=article&id=60:doku-borreliose-bei-kindern&catid=55:dokumentation&Itemid=68

    Weitere Infos:
    http://www.youtube.com/watch?v=a1tMRUMsf3A

    http://www.youtube.com/watch?v=MT-Hfo8aAmE&feature=related

    Wir müssen über diese Missstände laufend aufklären, damit die vielen Betroffene, wie auch meine Frau,
    in DEUTSCHLAND die passende Hilfe zur Heilung bekommen können !!

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