Lyme-Borreliose und Zecken: Die Gefahr steigt und steigt – auch im Norden Deutschlands

Die Gefahr durch einen Zeckenstich an Borreliose zu erkranken steigt rapide.

Der Hannoveraner Forscher Dr. Masyar Monazahian vom Landesgesundheitsamt Niedersachsen schildert die bedrohliche Entwicklung: Vor 20 Jahren fanden wir auf den Quadratmeter 5 – 10 Zecken, heute sind es 50 Zecken pro Quadratmeter. Auch sei die Gefahr durch Krankheitserreger, die diese Spinnentiere beherbergen und übertragen seitdem gestiegen. Waren früher im Schnitt 15 Prozent der Zecken mit Borrelien infiziert, sind es heute 30 Prozent.

Jede dritte Zecke kann bereits die gefürchtete Multiorganerkrankung Lyme-Borreliose übertragen.

In Mecklenburg-Vorpommern hat sich innerhalb der letzten drei Jahre die Zahl der gemeldeten Borreliosen verdreifacht.

Niedersachsen und Schleswig-Holstein verfügen über keine Zahlen zur Erkrankungshäufigkeit. Sie lehnen bislang dennoch die Meldepflicht für Borreliose ab. Grund genug, vor den anstehenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein den Abgeordneten einige Fragen zu stellen. Siehe auch: http://www.verschwiegene-epidemie.de/2012/03/borreliose-wahlen-in-schleswig-holstein-und-nrw-erst-fragen-dann-wahlen/

Weitere Informationen: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_aktuell/ndraktuell8389.html

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