Borreliose: Themenvorschlag Meldepflicht – über 5000 Mal wurde dieser Vorschlag bei der Bundeskanzlerinaktion unterstützt!

Unter der Frage: “Wie wollen wir leben?” konnte man bis gestern der Bundeskanzlerin online Vorschläge unterbreiten und über die Vorschläge abstimmen. Jemand hatte die Borreliose-Meldepflicht als Thema eingereicht. Dieser Vorschlag wurde mehr als 200 Mal kommentiert und über 5000 Mal unterstützt. Ein herzliches Dankeschön an alle unermüdlichen Aktiven!

Online-Abstimmung – Themenvorschlag wg. Borreliose

https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=1895

 

6 Kommentare zu Borreliose: Themenvorschlag Meldepflicht – über 5000 Mal wurde dieser Vorschlag bei der Bundeskanzlerinaktion unterstützt!

  1. Axel W. meint:

    Ein Familienmitglied meiner Familie leidet – unter einer schweren chronischen Borreliose mit
    verherenden gesundheitlichen Folgen. Viele Ärzte tabuisieren und verschweigen diese schwere Krankheit und haben keinerlei Fach-
    kenntis über Borreliose.Meine Vorschläge sind:
    1.Anerkennung chronischer Borreliose und umfangreiche Aufklärung im Gesundheitswesen
    2.Ärzte sollten dringend geschult werden über Borreliose und deren Folgen !
    3.Alle Krankenkassen sollten die Behandlungskosten von chronischer Borreliose übernehmen !!!
    4.Patienten mit Borreliose (vor allem chronischer Borreliose) sollten mehr unterstüzt und beraten werden.
    5.Das Thema Borreliose sollte von der Politik sehr ernst genommen werden, jedes Jahr trifft es mehr Menschen und diese
    Krankheit ist bereits jetzt schon eine Volkskrankheit !!

    • B., Rita meint:

      Ich stehe voll hinter den Forderungen zur Infektionskrankheit Borreliose. Seit 24 Jahren leide ich – 18 Jahre lang wurde die Borreliose nicht behandelt, obwohl die Wanderröte bestand und ich damals schon einen Arzt aufsuchte. Jetzt habe ich die Spätfolgen zu tragen – ich kann nicht mehr gehen und leide unsagbar.

  2. Paul H. meint:

    Ich gehöre auch zu den Borreliosekranken und habe eine Odyssee an Arztbesuchen hinter mir.Deshalb unterstütze ich diesen Themenvorschlag.
    Selbst ein Professor und Chefarzt einer Klinik hat die Behandlung als Borreliosepatient nicht erkannt oder erkennen wollen.Wie ich inzwischen weiß,bekommen derzeit die Arztpraxen und Kliniken die erforderliche umfangreiche Behandlung bei Kassenpatienten nicht bezahlt.
    Das bedeutet,dass endlich neue gesetzliche Vorschriften verabschiedet werden müssen,die der beginnenden Epidemie entgegenwirken und die bevorstehende Kostenexplosion eindämmen.Es betrifft zur Zeit schon etwa 8 Milionen Borreliosekranke.Viele davon haben kein menschenwertes Leben mehr sondern nur noch Schmerzen.Bitte Helfen Sie uns!

  3. Zeckenstich-Borreliose: Die verschwiegene Epidemie - 9 LEBEN Verlag meint:

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung im Interesse aller Betroffenen! :-)

  4. B. Gey-Kemper meint:

    Sowohl als Ärztin als auch als Patientin, die seit mehr als 10 Jahren an Borreliose leidet, bestürzt mich immer wieder die Ignoranz der meisten Kollegen und der Politik gegenüber dem unbescgreiblichen Leid der Chronischen Borreliose. Die Behandlung dieser Systemerkrankung erfordert viel Zeit, umfangreiche Diagnostische Maßnahmen zur Erkennung der Folgeerkrankungen und die Interdisziplinäre Zusammenarbeit aus den betroffenen Fachrichtungen, um ein individuelles Behandlungskonzept für jeden Patienten zu erarbeiten (jede Borreliose zeigt einen anderen Verlauf). Der hausärztliche Allgemeinmediziner kann das unmöglich mit den ihm zur Verfügung stehenden zeitlichen und finanziellen Resourcen leisten. Bei 30 Euro pro Quartal und Patient ist noch nicht mal genug Geld da, um Minimaldiagnostik durchführen zu können. Die notwendigen und teuren IV-Antibiosen werden von den Kollegen aus Angst vor dem MDK und drohenden Regresszahlungen nicht verschrieben!!!! Traurig, aber wahr: Die Kassenmedizin lässt die Kranken im Stich, und deshalb jämmerlich verrecken!!! Hilfe findet man nur als Selbstzahler bei engagierten Privatärztin. Für Borreliosekranke gibt es kein Solidarprinzip mehr: Kein Geld= keine Hilfe. Borreliose braucht endlich spezielle Behandlungszentren, wie es sie für andere kompliziertere Krankheiten schon längst gibt (z.B. Stoke units für Schlaganfallpatienten). Bitte lassen sie uns alle nicht mehr alleine. Hier sterben Menschen als Folge der Gesundheitsreformen, und keiner scheint es wahr haben zu wollen!

  5. Zeckenstich-Borreliose: Die verschwiegene Epidemie - 9 LEBEN Verlag meint:

    Vielen Dank für Ihren detailreichen und informativen Kommentar, Frau Gey-Kemper!
    Das was Sie schildern, erleben unzählige, chronisch an Borreliose Erkrankte. Es ist ein unglaublicher gesundheitspolitischer Skandal, der jedoch an einem “Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom” leidet. Da steht ein riesengroßer Elefant im Raum, doch alle Verantwortlichen schauen angestrengt an ihm vorbei.

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