Borreliose – Neue US-Studie: Persistenz von Borrelia burgdorferi trotz Antibiotika bei Rhesusaffen

Immer noch ist die Persistenz von Borrelien und Symptomen nach erfolgter antibiotischer Therapie heftig umstritten. Jetzt wurde eine neue US-Studie vorgestellt, in der man die antibiotische Wirkung auf Borrelia burgdorferi (Bb) an Rhesusaffen untersuchte.

Neue US-Studie: Spirochäten überleben aggressive antibiotische Therapie in Rhesus-Affen mit disseminierter Lyme-Borreliose

 

Die Rhesusaffen wurden mit Bb infiziert. Eine Gruppe erhielt eine agressive antibiotische Therapie über 4 bis 6 Monate. Dann wurde mit mehreren Methoden untersucht, ob noch Borrelien im Affen-Organismus vorhanden waren.
Das erschütternde Ergebnis: Es konnten intakte Borrelien durch Xenodiagnose bei den Affen nachgewiesen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Bb bei Primaten eine agressive antibiotische Behandlung überlebt. Bislang sind keine Resistenzmechanismen bei Bb bekannt und in vitro zeigt sich, dass Bb empfindlich auf Antibiotika wie Doxycyclin und Ceftriaxon reagiert. Diese Studienergebnisse werfen erneut bedeutende Fragen zur Pathogenität antibiotika-toleranter Borrelien-Persister auf und ob sie für die weiter anhaltenden Beschwerden nach erfolgter Antibiotikatherapie verantwortlich sind.
Recherchiert und übersetzt von B. Jürschik-Busbach © 2012

Ein Kommentar zu Borreliose – Neue US-Studie: Persistenz von Borrelia burgdorferi trotz Antibiotika bei Rhesusaffen

  1. j. van houte meint:

    Ik ben ten einde raad wie kan mij nog helpen.
    hier in dit land mag niets meer dan de WHO voorschrijft Zit nu op 6 jaar ab.
    Wat is de oplossing?????
    Help!Help!!!!!!

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