Autopsie: Australisches Todesopfer litt definitiv an Lyme-Borreliose

Wie bereits in dem Artikel: “Es gibt keine Borreliose in Australien!” berichtet, hatte die Witwe eines Borrelioseopfers vor Gericht die Autopsie ihres Mannes erstritten. Die Autopsie ergab, dass der Verstorbene schwer an Borreliose erkrankt war, einer Infektion, die es gemäß offizieller Aussagen der australischen Gesundheitsbehörden in Australien gar nicht geben soll. Die Witwe wird nun genau wegen dieser Aussagen wieder vor Gericht ziehen.

Wird die Existenz von borrelieninfizierten Zecken geleugnet?

Untersuchungen der Organproben an der University of Sydney hatten den Borrelienbefall gezeigt. Diese Proben werden nun zur Gegenkontrolle an ein US-Labor geschickt. “Wenn man dort zu denselben Ergebnissen kommt, kann nicht länger geleugnet werden, dass Borreliose in Australien existiert”, sagt die Witwe. Noch behaupten die Gesundheitsbehörde, jeder, der in Australien an Borreliose leide, muss sich die Infektion außerhalb Australiens zugezogen haben. Das verstorbene Opfer wurde jedoch nachweislich in Australien von einer Zecke gestochen. Die Witwe überlegt, ebenfalls das Krankenhaus zu verklagen, in dem ihr Mann vor seinem Tod behandelt wurde.

Übersetzt und recherchiert B. Jürschik-Busbach © 2011

Hier geht es zum Artikel des Sydney Morning Herald: http://www.smh.com.au/nsw/widow-of-lyme-disease-victim-to-sue-nsw-health-20100902-14rpn.html

 

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